"Es gibt keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit" (WHO)
Etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zeigt psychische Auffälligkeiten und Störungen, wie Hyperaktivität, Depressionen oder allgemeine Gewaltbereitschaft. Bei rund 10 Prozent der Heranwachsenden besteht Beratungs- oder Therapiebedarf. Mehr als jeder zehnte Fehltag geht auf das Konto psychischer Erkrankungen. Fast jeder Dritte in Deutschland durchlebt in seinem Leben eine seelische Störung. Studien weisen darauf hin, dass psychische Erkrankungen in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen werden.
Es ist daher eine dringliche gesellschaftliche Aufgabe, tragfähige präventive Strategien und Konzepte zu entwickeln, um die seelische Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen zu fördern.
Wie können wir gesunde Lebenswelten schaffen und die gesundheitlichen Ressourcen des Einzelnen stärken? Wie lassen sich psychische Störungen früher erkennen und vermeiden oder besser bewältigen? Welcher präventiver Strategien und Handlungsansätze bedarf es?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns anlässlich unserer Tagung in Berlin. Wir befassen uns mit Risiko- und Schutzfaktoren seelischer Gesundheit, mit erfolgreichen Interventionsansätzen aus der Praxis ebenso wie mit aktuellen Forschungsprojekten. Namhafte Experten diskutieren, welcher Handlungsbedarf sich aus den aktuellen Daten ergibt: Braucht Deutschland eine nationale Strategie zur Förderung seelischer Gesundheit?
Wir laden Sie herzlich ein mit uns zu diskutieren!
Marion Caspers-Merk
Präsidentin des Kneipp-Bund e.V.
Dr. Matthias Girke
Vorstandsmitglied des DAMiD e.V.
Dr. Rolf-Ulrich Schlenker
stv. Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK